Masterstudiengang

Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Annerkannt durch die DFHACQUIN-LogoSeit dem Wintersemester 2002/03 bietet das Frankreich-Zentrum den von der Deutsch-Französischen Hochschule geförderten binationalen Masterstudiengang "Internationale Wirtschaftsbeziehungen" in Kooperation mit der Universität Paris-Est Créteil Val de Marne und – seit 2010 – mit der Universität Straßburg an. Die Studierenden erwerben neben dem deutschen Masterabschluss im Fach „Internationale Wirtschaftsbeziehungen“ das französische Masterzeugnis der an der jeweiligen Partneruniversität gewählten Spezialisierung. In Paris und Straßburg können die Studierenden zwischen folgenden Abschlüssen bzw. Spezialisierungen wählen:

Abschluss Mention/Parcours
Master Administration et Échanges internationaux Commerce et affaires internationales
Entrepreneuriat international et PME
Master Administration et Management International des Territoires
Administration publique et gestion des collectivités locales
Administration Internationale de Projets Territoriaux
Master Management international trilingue. Langues étrangères appliquées aux affaires internationales Marchés est-européens et germanophones
Marchés anglophones et d'Europe du Nord
Marchés hispanophones et d'Europe du Sud
Master (spécialité: Management de projets internationaux) Management international de l'innovation

Der Spezialisierungswunsch muss bei der Bewerbung angegeben werden.

An wen richtet sich der Studiengang?

Der Masterstudiengang richtet sich an deutschsprachige Absolventen von Hochschulen, Fachhochschulen und von Dualen Hochschulen aller Disziplinen. Er ist insbesondere für Bewerber interessant, die neben dem deutschen Masterzeugnis auch einen französischen Universitätsabschluss anstreben und darüber hinaus mit dem obligatorischen Praktikum praktische und unmittelbar berufsqualifizierende Erfahrungen in ihr Studium integrieren möchten. Der Masterstudiengang dauert insgesamt zwei Jahre, von denen eines am Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg, eines in Frankreich (Praktikum und Studium) verbracht wird.

Welche beruflichen Perspektiven bieten sich den Absolventen?

Die erworbenen Kenntnisse bereiten auf frankreichbezogene Berufsfelder, etwa in international arbeitenden Unternehmen und Anwaltskanzleien, bei Kulturinstitutionen und Medien, in Verbänden und internationalen Organisationen vor. Die Tätigkeit variiert je nach Erststudium und praktischer Erfahrung.

Welche Kenntnisse vermittelt der Masterstudiengang?

Der Studiengang vermittelt vertiefte Kenntnisse über die Kultur, die Wirtschaft, das Rechtssystem und die politischen Strukturen Frankreichs. Der Unterricht wird von renommierten Juristen und Ökonomen vermittelt, die auf Frankreich spezialisiert sind. Dabei ist die Lehre am Zentrum geprägt von einer intensiven Zusammenarbeit mit französischen Gastprofessoren, die regelmäßig in Freiburg unterrichten. Zum Unterricht gehört auch die Förderung der allgemeinen Kommunikationsfähigkeit im Französischen sowie die Vermittlung von fachsprachlichen Kenntnissen und Berufspraxis in Frankreich.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Ein Bewerbungstraining sowie interkulturelle Seminare bereiten die Studierenden auf das obligatorische Auslandspraktikum und den Berufseinstieg vor. Das vier- bis sechsmonatige Praktikum findet nach der einjährigen Ausbildung an der Universität Freiburg in einer Einrichtung des Rechts, der Wirtschaft oder Kultur in Frankreich bzw. im frankophonen Ausland statt. Das Praktikum wird durch ein Stipendium gefördert. Das Frankreich-Zentrum unterstützt alle Studierenden aktiv bei der Suche des geeigneten Praktikums, dem für den späteren Berufseinstieg eine Schlüsselfunktion zukommt.

Das zweite Masterjahr setzt sich aus Studium und Praktikum in der gewählten Spezialisierung zusammen.

Welche finanzielle Unterstützung erhalten die
Studierenden?

Die DFH zahlt für den Studienaufenthalt im französischsprachigen Ausland eine Mobilitätsbeihilfe von derzeit 2.700 EUR. Ferner erhalten Studierende aller Spezialisierungen für die Dauer ihres Praktikums ein Stipendium des Landes Baden-Württemberg.