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Macht, Realität und die Rolle der Frauen in unserer Gesellschaft - eine literarische Begegnung mit Hélène Frappat

Lesung in Zusammenarbeit mit dem Centre culturel français Freiburg und im Rahmen des dortigen Jahresschwerpunktes "80 Jahre Frankreich in Freiburg"
Wann 10.06.2026
von 19:00 bis 21:00
Wo CCFF, Münsterplatz 11
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Mit Trois femmes disparaissent widmet sich Hélène Frappat drei Generationen von Hollywood-Schauspielerinnen: Tippi Hedren, ihrer Tochter Melanie Griffith und ihrer Enkelin Dakota Johnson. Ausgehend von Filmen - von The Birds bis Fifty Shades of Grey - zeigt sie, wie diese Frauen durch das Kino zugleich sichtbar gemacht und zum Verschwinden gebracht werden. Dieses Spannungsverhältnis bildet den roten Faden ihrer eindringlichen Analyse.

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In Nerona entführt Frappat in die Gedankenwelt einer italienischen Führungskraft, die sich zunehmend in einen dekadenten römischen Kaiser verwandelt. Der Roman legt die perfiden Mechanismen einer Sprache offen, die entmenschlicht, und lädt zugleich dazu ein, über politische Gewalt und die Grenzen demokratischer Toleranz nachzudenken.

Die Werke von Hélène Frappat eröffnen vielschichtige Perspektiven auf die Entwicklung von Macht, Realität und der Rolle von Frauen in unserer Gesellschaft seit der Mitte des 20. Jahrhunderts.

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© Celine Nieszawer

Hélène Frappat ist promovierte Philosophin, Romanautorin und Filmkritikerin mit großer Leidenschaft für das Kino. Darüber hinaus ist sie auch als Übersetzerin tätig. In ihrem Schreiben sucht sie die „Wahrheit“ in der Fiktion. Zu ihren wichtigsten Veröffentlichungen zählen Trois femmes disparaissent (2023), Nerona (2025) sowie der Essay Le Gaslighting ou l’art de faire taire les femmes (2023).

 

Eintritt: 11 € / 7 €

Das Gespräch mit der Autorin findet in französischer Sprache statt und wird ins Deutsche übersetzt.