Andreas Siegel, Generalkonsul a.D.: Diplomatie im Wandel. Vom Hinterzimmer zur "Public Diplomacy"

Wechselnde Herausforderungen im Spiegel politischer, gesellschaftlicher und technologischer Umbrüche - Beispiele aus 35 Jahren im Auswärtigen Dienst
Was ist und wozu dient Diplomatie? Mit welchen "Werkzeugen" arbeiten Diplomaten? Seit Jahrhunderten verändern sich die Arbeitsbedingungen und -möglichkeiten für Diplomaten und erfordern immer wieder neue Anpassungen an geopolitische, gesellschaftliche und technologische "Zeitenwenden": Allein in den letzten 50 Jahren gab es erheblichen Bedarf, sich immer wieder neu aufzustellen. Andreas Siegel, Generalkonsul a.D., zeigt u.a. anhand von Beispielen aus der eigenen Berufserfahrung, wie sehr Globalisierung, Internet und die sozialen Medien das Berufsbild verändert haben.
Andreas Siegel ist Alumnus der Universität Freiburg (Romanistik/Anglistik) und arbeitete 35 Jahre in verschiedenen Funktionen auf 4 Kontinenten im deutschen diplomatischen Dienst. Auf seinen letzten Posten war er Generalkonsul in Ho-Chi-Minh-Stadt/Vietnam und in Miami/USA. Er ist auch ausgebildeter "animateur-interprête" für deutsch französische Begegnungen und arbeitet seit dem Eintritt in den Ruhestand (2023) innerhalb eines deutsch-französischen Netzwerks an Projekten zur Erinnerungskultur und Demokratie.
Der Vortrag findet im Rahmen des Forschungskolloquiums am Frankreich-Zentrum statt, ist aber teilöffentlich, so dass interessierte Personen gern teilnehmen und mitdiskutieren können.
Der Eintritt ist frei!

