Herzlich Willkommen im Frankreich-Zentrum!

Bienvenue au Frankreich-Zentrum de l'Université de Fribourg!


Aktuelles

Sommeruniversität 2013

Littérature et mémoire

Weiterbildung in französischer Sprache und Kultur, mit erfahrenen französischen Dozenten und Spezialisten aus renommierten Universitäten Frankreichs – das ist seit siebzehn Jahren das Ziel der Sommeruniversität am Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg.

Weitere Informationen und Anmeldung unter Veranstaltungen/Französische Sommeruniversität


Aktuelles

Aktuelle Veranstaltungen im

Sommersemester 2013

Neben den Lehrveranstaltungen bietet das Frankreich-Zentrum regelmäßig Vorträge, Vortragsreihen, Kolloquien und Symposien zu deutsch-französischen Themen an. Diese Veranstaltungen sind in der Regel öffentlich und werden über die örtliche Presse und durch Plakate bekanntgemacht.

Für nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen können Sie sich unseren Veranstaltungskalender auch herunterladen:

Veranstaltungskalender SoSe 2013

 

Ringvorlesung elysÉe-Vertrag: Teil 2

Ab Montag, 15. April 2013, jeweils alle 14 Tage, 20.15-22 Uhr, HS 1016, KG I

„Deutsch-französische regards croisés“. Ringvorlesung zum 50. Jahrestag der Unter-zeichnung des Elysée-Vertrages im Januar 2013 (Teil 2)

Die Titel und Themen der einzelnen Vorträge werden nachfolgend aufgeführt:

Geänderter Veranstaltungsort: Alle Vorträge der Ringvorlesung finden im HS 1016 statt.

 

Montag, 27. Mai 2013, 20 Uhr c.t., HS 1016, KG I (Ringvorlesung)

Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle (Lehrstuhl Französische Literaturwissenschaft, Universität des Saarlandes):

Was macht ein Pferd vom Brandenburger Tor auf dem Pont Neuf? Kunst als Medium des deutsch-französischen Kulturtransfers

Die Berliner Quadriga wurde 1806 nach der preußischen Niederlage gegen Napoleon nach Paris trans­portiert. Wie es ihr dort auf dem Pont Neuf erging und wie sie als « Retourkutsche » wieder nach Berlin zurückfand, soll Gegenstand eines Vortrags sein, der danach fragt, was es heißt, wenn Statuen des öffentlichen Raums, denen in ihrer Ausgangskultur eine konkrete politische Funktion zukommt, in ein anderes Land und in einen anderen politischen Kontext transferiert werden. Dies wird auch von der französischen Autorin Cécile Wajsbrot in ihrem Buch Die Museumsinsel (2008) behandelt, auf welches im Vortrag ein­gegangen werden soll.

 

Montag, 10. Juni 2013, 20 Uhr c.t., HS 1016, KG I (Ringvorlesung)

Prof. Dr. Henri Ménudier (Université Sorbonne Nouvelle – Paris 3):

Ziemlich gute Freunde? Streit und Zusammenarbeit in der EU zwischen Angela Merkel und François Hollande

Die Anfänge waren schwierig, langsam kommen sie sich näher. Trotz unterschiedlicher Auffassungen und
Interessen und dank vieler Treffen erarbeiten Angela Merkel und François Hollande europäische Kompromisse.
Wenn der deutsch-französische Motor stottert, leidet die Europäische Union darunter. Aber wo
ist die große gemeinsame Vision?

 

Montag, 24. Juni 2013, 20 Uhr c.t., HS 1016, KG I (Ringvorlesung)

Karsten Kurowski (Hörfunk/TV-Journalist, Medientrainer, TV-Produzent, Bordeaux) und Prof. Dr. Stefan Pfänder (Romanisches Seminar, Universität Freiburg):

Nochmal auf Anfang. Deutsch-französische Paare erzählen, wie sie sich kennen und lieben gelernt haben

Das Projekt porträtiert mit Kamera und Mikrofon alte und junge deutsch-französische Paare. Sie sprechen vom Kennenlernen, vom Zusammenleben, teilen ihre interkulturelle Lebenserfahrung mit uns und verraten ihre Geheimnisse. Sie erzählen die entscheidenden Momente ihres gemeinsamen Lebens – Geschichten,
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die sie oft und gern erzählen. Exzellentes Material für die linguistische Forschung: retellings – immer wieder erzählte Geschichten. Eingesammelt bei den Dreharbeiten mit den Paaren vom Journalisten Karsten Kurowski, aufbereitet und analysiert vom Linguisten Stefan Pfänder.


Montag, 8. Juli 2013, 20 Uhr c.t., HS 1016, KG I (Ringvorlesung)

Prof. Dr. Cornelia Klettke (Lehrstuhl für Romanische Literaturwissenschaft, Universität Potsdam):

Die Rezeption der zeitgenössischen deutschen Philosophie und Dichtung bei Germaine de Staël am Beispiel von Corinne ou l'Italie

Mme de Staël plante ein Deutschlandbuch, schrieb stattdessen jedoch zunächst einen Italienroman, Corinne ou l’Italie (1807). In diesem Text ist, ausgehend von Mme de Staëls Position eines subjektiven Idealismus, die Gattungsmischung von Liebesroman und Reisebericht im Rahmen einer originellen Umset-zung der frühromantischen Romanpoetik zu sehen, die sich an der von Friedrich Schlegel entwickelten Theorie der Universalpoesie orientiert.


WiSe 12/13

Ab Oktober 2012

Das deutsch-französische Jahr in Freiburg

50 Jahre Élysée Vertrag

Der Elysée-Vertrag – Le traité de l’Elysée
Bundeskanzler Konrad Adenauer und Staatspräsident General Charles de Gaulle unterzeichneten am 22. Januar 1963 im Pariser Elysée-Palast den Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit und legten somit den Grundstein für die engen freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich, die sich einst als Kriegsgegner und „Erbfeinde” gegenüberstanden. Der Elysée-Vertrag verfolgte drei konkrete Ziele:
Zum Einen stellte er die symbolische Besiegelung der deutsch-französischen Aussöhnung dar. Zum Zweiten schuf er die Bedingungen für eine echte Freundschaft zwischen den beiden Völkern und insbesondere der Jugend. Zum Dritten sollte mit der Unterzeichnung der Aufbau des „Vereinten Europa, welches Ziel beider Völker ist”, befördert werden.
Im Jahr 2013 jährt sich der Freundschaftsvertrag zum 50. Mal. Aus diesem Anlass finden von Oktober 2012 bis weit in das Jahr 2013 in beiden Ländern und so auch in Freiburg zahlreiche Veranstaltungen im Zeichen der deutsch-französischen Beziehungen statt.

Nähere Informationen finden Sie hier:

Das deutsch-französische Jahr

 

aLLGEMEINE iNFORMATIONEN

Das Frankreich-Zentrum

Das 1989 an der Universität Freiburg gegründete Frankreich-Zentrum ist die erste universitäre Einrichtung in Deutschland, die sich in Lehre und Forschung ausschließlich Frankreich widmet. Das Zentrum betrachtet es als seine Aufgabe, zu einem vertieften Verständnis der spezifischen Strukturen Frankreichs beizutragen und auf diese Weise die Kooperation zwischen den beiden Staaten zu unterstützen.

Das Frankreich-Zentrum versteht sich als ein universitäres Forum für Frankreich-Forschung. Es ermöglicht Gedanken- und Informationsaustausch zwischen den Wissenschaftlern verschiedenster Fachrichtungen, deren Arbeit auf Frankreich ausgerichtet ist. Durch die Organisation von Vorträgen und Kolloquien mit deutschen und französischen Forschern, Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft trägt das Zentrum auch zur Information einer breiteren Öffentlichkeit bei. Diesem Ziel dient die Bereitstellung umfangreicher Frankreichliteratur, die in der Universitätsbibliothek allen Benutzern zur Verfügung steht. Die inneruniversitäre Zusammenarbeit findet ihre Fortsetzung in der Kooperation mit Universitäten und Forschungseinrichtungen des Oberrheins (EUCOR) sowie mit zahlreichen Universitäten und Institutionen in Frankreich und Deutschland.

Ausgehend von der Forschungskooperation bietet das Frankreich-Zentrum folgende Studiengänge an:

Aufbaustudiengang "Interdisziplinäre Frankreich-Studien" mit Diplomabschluß (Diplom-Frankreichwissenschaftler/in)

Integrierter Masterstudiengang "Internationale Wirtschaftsbeziehungen"

Integrierter Masterstudiengang "Deutsch-Französische Journalistik"

Integrierter Masterstudiengang "Interkulturelle Studien. Deutschland und Frankreich"

 

Hier finden sie eine Übersicht über den Verbleib der Absolventinnen und Absolventen des Frankreich-Zentrums 1993-2008 innerhalb und außerhalb Deutschlands.