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Preise und Ehrungen

Sonderpreis 2016 für Prof. Dr. Andreas Urs Sommer

Die Fritz Thyssen Stiftung, die VG Wort, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und das Auswärtige Amt fördern mit dem Programm „Geisteswissenschaften International“ die Übersetzung geistes- und sozialwissenschaftlicher Werke.

Im Oktober 2016 wurde der Schweizer Philosoph und Publizist Andreas Urs Sommer, assoziiertes Mitglied am Frankreich-Zentrum, mit dem Sonderpreis im Rahmen des Programms "Geisteswissenschaften International" ausgezeichnet − für seinen Essay "Werte: Warum man sie braucht, obwohl es sie nicht gibt" (J. B. Metzler, Springer).

Andreas Urs Sommer erhält den Preis zur Förderung herausragender geistes- und sozialwissenschaftlicher Publikationen. In seinem Essay bezieht er Stellung zum Werte-Diskurs. "Für ihn sind Werte imaginäre, wolkige, vieldeutige, variable Entitäten, aber als Kommunikationsmittel unverzichtbar seit dem Niedergang aller dogmatischen Gewissheit", so die Jury in der Mitteilung des Börsenvereins.

 

Deutsch-Französischer Journalistenpreis (DFJP) 2015 an Änne Seidel, Absolventin des Masterstudiengangs Deutsch-Französische Journalistik

Am 1. Juli 2015 wurde in Paris bei Radio France der Deutsch-Französische Journalistenpreis (DFJP) in den Kategorien Video, Audio, Textbeitrag, Multimedia, und Nachwuchs verliehen. Mit dem Deutsch-Französischen Medienpreis, der ebenfalls zum DFJP gehört, wurde die Organisation „Cartooning for Peace“ geehrt. Der deutsche Karikaturist Thomas Plaßmann und der französische Karikaturist Plantu nahmen die Auszeichnung entgegen. Die Laudatio auf den Medienpreisträger hielt der Intendant von Deutschlandradio Dr. Willi Steul.

Mit einem Sonderpreis des Deutsch-Französischen Journalistenpreises wurde der in Saudi-Arabien inhaftierte Blogger und Regimekritiker Raif Badawi, vertreten durch die Sprecherin der Kampagne für seine Freilassung, Elham Manea, ausgezeichnet.

 

Die Preise im Gesamtwert von 30.000 Euro wurden verliehen an:

  • Andreas Pichler für „Ausverkauft Europa“ (ARTE, Kategorie Video)
  • Hans Woller für „Tea-Party in Frankreich“ (Deutschlandfunk, Kategorie Audio)
  • Ina Henrichs für „Wo geht’s hier nach Frankreich?“ (Magazin des Kölner Stadt-Anzeigers, Kategorie Textbeitrag)
  • Marcus Bensmann und David Crawford für den Web-Auftritt „Flug MH17 – Die Suche nach der Wahrheit“ (mh17.correctiv.org, Kategorie Multimedia)
  • Änne Seidel und Markus Dichmann für „Wo Bilder von Freund und Feind verschwimmen„ (Deutschlandfunk, Kategorie Nachwuchspreis, finanziert vom Deutsch-Französischen Jugendwerk).

 

Mit dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis werden Autoren oder Redaktionen ausgezeichnet, die durch ihre Beiträge zu einem besseren Verständnis zwischen Deutschland, Frankreich und ihren europäischen Nachbarn beitragen. Der Deutsch- Französische Journalistenpreis (DFJP) wurde 1983 vom Saarländischen Rundfunk ins Leben gerufen. Die weiteren Mitglieder des DFJP sind Deutschlandradio, ZDF, France Télévisions, Saarbrücker Zeitung, ARTE, Robert Bosch Stiftung, Deutsche Welle, SaarLB, Le Républicain Lorrain, Radio France, Deutsch-Französisches Jugendwerk, Deutsch-Französische Hochschule, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik und die Fondation Robert Schuman.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.dfjp.eu.

  

Prof. Dr. Stephan Packard erhält den Heinz-Maier-Leibnitz-Preis 2015

Das Frankreich-Zentrum gratuliert seinem Mitglied Herrn Prof. Dr. Stephan Packard zum Erhalt des Heinz-Maier-Leibnitz-Preises 2015.

Diese Auszeichnung wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung an herausragende Nachwuchs-wissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler vergeben. Der Heinz-Maier-Leibnitz-Preis gilt als renommierteste Auszeichnung Deutschlands für junge Forschung.

Der Medienkulturwissenschaftler Stephan Packard befasst sich in seinen interdisziplinär ausgerichteten Arbeiten mit der Zeichenhaftigkeit und kulturell konstruierten Codierung gesellschaftlichen Zusammenlebens, heißt es in der Begründung der DFG für seine Nominierung. In seiner Dissertation in Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft legte Packard eine Apparatur der psychosemiotischen Comicanalyse vor, in der Habilitationsschrift entwickelt der Münchener eine historisch eingebettete semiotische Theorie der Affekte und Emotionen ausgehend vom frühen 18. Jahrhundert.

Packard beteiligt sich am Graduiertenkolleg „Faktuales und fiktionales Erzählen“ sowie am Internationalen Graduiertenkolleg „Deutsch-russische Kontakte im europäischen Kontext“.

Die Preisverleihung findet am 5. Mai in Berlin statt. 


Weitere Informationen zu aktuellen Forschungsprojekten von Juniorprofessor Dr. Stephan Packard finden sie hier.

  

Masterstudierende des FZs erhalten Caritas-Journalistenpreis Baden-Württemberg 2014

Beim 26. Caritas-Journalistenpreis Baden-Württemberg wurden zehn Studierende des Studiengangs Deutsch-Französische Journalistik für die Gestaltung der zwölfseitigen Magazinausgabe der Badischen Zeitung vom 16. August 2014 mit dem Titel "Projekt Asyl" mit einem zweiten Preis ausgezeichnet.

Seit 1988 wird dieser Journalistenpreis jährlich vom "Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V. und Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V." vergeben. Ausgezeichnet werden herausragende publizistische Leistungen, die den Sinn für die soziale Dimension in der Gesellschaft wachhalten und schärfen. Das können zum Beispiel Darstellungen von Menschen und Projekten sein, die unter der Perspektive der Menschlichkeit und Solidaritätsstiftung das Anliegen von Kirche und Caritas transportieren. Die Beiträge müssen einen Bezug zu Baden-Württemberg haben.

 

Hier können Sie das Magazin als pdf ansehen.

In der Begründung der Jury heißt es:

"Mitten in der aktuellen Debatte um die Ursachen und Auswirkungen der weltweiten Flüchtlingsströme, die auch in Baden-Württemberg deutlich spürbar werden, hat die Badische Zeitung mit einem zwölfseitigen Magazin ihrer Wochenendausgabe einen herausragenden publizistischen Akzent gesetzt. Sie ermöglichte zehn Journalistik-Studierenden am Frankreichzentrum der Universität Freiburg, das Thema Asyl in einer bemerkenswerten Breite und Tiefe auszuloten, ansprechend visuell gestaltet ins Blatt und damit an die Leserinnen und Leser zu bringen.

Den angehenden Journalistinnen und Journalisten ist es mit der handwerklichen Begleitung der BZ-Redaktion dabei hervorragend gelungen, wie in einem Kaleidoskop unterschiedliche Facetten des Themas auszuleuchten: angefangen von ganz persönlichen Flüchtlingsgeschichten über Hintergrundinterviews zum Europäischen Asylrecht und zur Darstellung von Migranten in den Zeitungen bis hin zu Schilderungen der aktuellen Wohnsituation von Flüchtlingen im Elsass und in einer Schwarzwaldgemeinde.

Was bei der Fülle der Beiträge dabei besonders positiv ins Auge fällt, ist die Weite in der Betrachtung und in der Darstellung, mit der eine oftmals anzutreffende Problem-Fokussierung beim Thema Asyl aufgebrochen wird. Das ist wohltuend. Eine journalistische und in mehrfacher Hinsicht Grenzen überschreitende Gemeinschaftsleistung!"

 

Prof. Dr. Jörn Leonhard gewinnt den NDR Kultur Sachbuchpreis 2014

Das Frankreich-Zentrum gratuliert seinem Vorstandsmitglied Herrn
Prof. Dr. Jörn Leonhard zum Gewinn des NDR Kultur Sachbuchpreises für sein Werk „Die Büchse der Pandora“.

Eine siebenköpfige Jury wählte in diesem Jahr unter 311 von Verlagen und Autoren eingereichten Sachbuchtiteln Leonhards historische Analyse des Ersten Weltkrieges zum besten deutschsprachigen Sachbuch.

Roger Willemsen, Autor und Jurymitglied begründete die Wahl so:
"Die Büchse der Pandora ist eine profunde und literarisch geglückte Darstellung des Ersten Weltkrieges. Ich denke, es handelt sich hierbei um ein künftiges Standardwerk, das uns noch lange begleiten wird."

Die Preisverleihung fand im Rahmen einer feierlichen Gala am
Mittwoch, 12. November, im Herrenhauser Schloss in Hannover statt.


Weitere Informationen zum NDR Kultur Sachbuchpreis finden sie hier.

 

Masterstudierende des FZs erhalten Deutsch-Französischen Journalistenpreis in der Kategorie "Nachwuchs"

Im Rahmen ihres Studienaufenthaltes am CUEJ in Straßburg haben die Absolventen des Masters Deutsch-Französische Journalistik und einige weitere französische Journalistikstudierende für ihre Arbeit „Ruhrconversions“, eine Multimediaproduktion über den Wandel des Ruhrgebiets, im Frühjahr 2012 den Deutsch-Französischen Journalistenpreis in der Kategorie „Nachwuchs“ gewonnen, der vom Deutsch-Französischen Jugendwerk gestiftet wird. Die Preisverleihung fand im Juni im ARD Hauptstadtstudio in Berlin im Beisein der Leiterin des CUEJ sowie einiger Studierender statt.

  

Prof. Dr. Rolf G. Renner wird «Officier dans l’Ordre des Palmes Académiques»

Das Frankreich-Zentrum freut sich über die Ernennung des ehemaligen und langjährigen Vorstandsvorsitzenden Herrn Prof. Dr. Rolf G. Renner zum «Officier dans l’Ordre des Palmes Académiques».

Der Ordre des Palmes Académiques, der 1808 von Napoléon Bonaparte als offizielle Auszeichnung für Universitätsmitglieder geschaffen wurde, ist heute eine der höchsten Auszeichnungen der Republik Frankreich für Verdienste um das französische Bildungswesen und wird vom Ministère de l'Education Nationale de la République Française verliehen.

Die Auszeichnung von Prof. Renner erfolgte am 19. Januar 2012 durch den französischen Generalkonsul Michel Charbonnier und wurde im Centre Culturel Français Freiburg feierlich begangen. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Joseph Jurt.

 

Verleihung des "Deutsch-Französischen Kulturpreises" an Prof. Dr. Mangold und das Frankreich-Zentrum

Im Rahmen der Europäischen Kulturpreisverleihungen der Kulturstiftung "Pro Europa" haben Prof. Dr. Klaus Mangold und das Frankreich-Zentrum den Deutsch-Französischen Kulturpreis erhalten.

Die Europäische Kulturstiftung Pro Europa wurde 1993 von der Kultur-Fördergemeinschaft der Europäischen Wirtschaft in Basel gegründet, mit dem Ziel den lebendigen Dialog zwischen den europäischen Staaten und Regionen zu fördern.  Die Stiftung ehrt mit den Kulturpreisen europäische Initiativen, Politiker, Künstler und Institutionen für ihre herausragenden Verdienste und Leistungen in und für Europa.

Die Preisverleihung fand am 10. Mai 2010 in Freiburg statt. Der französische Botschafter Bernard de Montferrand hielt die Laudatio.

Kontakt

Frankreich-Zentrum
Haus zur Lieben Hand
Löwenstr. 16
D - 79098 Freiburg

 

Fax: 0761 / 203 - 2006

E-Mail: frankreich-zentrum[at]fz.uni-freiburg.de

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