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Michaela Wiegel: Deutsch-französische Energiepolitik: zwischen Solidarität und Fehleinschätzungen

Vortrag auf Einladung des Fördervereins Frankreich-Zentrum
Wann 30.11.2022
von 19:00 bis 21:00
Wo Aula im KG I
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© faz-net

In kaum einem Bereich bleiben die Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland fast 60 Jahre nach Unterzeichnung des Elysée-Vertrages so groß wie in der Energiepolitik. Beispielhaft ist das Verhältnis zur Atomkraft. Aber auch angesichts der Preisexplosion für Treibstoff, Gas und Strom und im Streben nach Klimaneutralität gehen beide Länder unterschiedliche Wege. Bringt die geopolitische Umwälzung im Zuge des Ukraine-Krieges jetzt eine Annäherung? Der Vortrag beleuchtet die strukturellen und kulturellen Voraussetzungen, die aktuellen Entwicklungen und die Spannungen in der Zusammenarbeit.

 

Michaela Wiegel ist seit Februar 1998 als politische Korrespondentin für Frankreich für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z) in Paris tätig. Nach einem Studium der Politischen Wissenschaften, der Geschichte und Philosophie und einem Diplomabschluss am Institut d’Etudes Politiques de Paris („Sciences Po“) ging sie zunächst an die Harvard University und erwarb an der Kennedy School of Government einen Master in Public Administration (MPA). 1995 trat sie als Redakteurin in die politische Nachrichtenredaktion der F.A.Z. ein.