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Winfried Veit (Freiburg/Zagreb), Kerneuropa – Ausweg oder Irrweg?

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Vortrag in der Reihe »Europäische Perspektiven«, in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Freiburg, der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, dem Colloquium politicum der Universität, dem Centre Culturel Français Freiburg e. V. und dem Centro Culturale Italiano Freiburg e. V.

Was
  • Vortrag
Wann 18.10.2019
von 19:00 bis 20:30
Wo Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg, Wintererstr. 1, 79104 Freiburg
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Quelle Grafik: Banksy / Paul Appleyard / Flickr / Creative Commons Lizenz

 

 

Gelähmt von den inneren Krisen der Europäischen Union und den divergierenden Interessen der 27 Mitgliedsstaaten scheint Europa nicht mehr in der Lage zu sein, den drohenden Gefahren in einer »Welt aus den Fugen« angemessen zu begegnen. Als Ausweg aus dieser Erstarrung wird neuerdings wieder verstärkt die Idee der Schaffung eines Gebildes namens »Kerneuropa« diskutiert.

Kerneuropa, so die These, wäre zwar kleiner, aber deutlich handlungsfähiger und bürgernäher als die jetzige EU. Es könnte die restlichen Staaten einer Lokomotive gleich hinter sich herziehen und diese später, wenn die Voraussetzungen gegeben sind, besser integrieren. Doch wie könnte diese Lösung innerhalb der bestehenden EU ins Werk gesetzt werden? Zu fragen wäre außerdem, welche Länder zunächst einem solchen Gebilde angehören sollten und wie insbesondere die mittelosteuropäischen Staaten sich zu solch einer Umgestaltung verhalten würden.

Die erste Folge der neuen Reihe »Europäische Perspektiven« stellt ein pointiertes Plädoyer für die Idee eines »Kerneuropa« zur Diskussion. Die zweite Folge am 28. November wird sich auf die Perspektiven der mittelosteuropäischen Staaten und Gesellschaften konzentrieren.



Dr. Winfried Veit ist Politikwissenschaftler und Publizist. Seit 2007 unterrichtet Veit deutsche und französische Außenpolitik am Frankreich-Zentrum und seit 2013 europäische Außen- und Sicherheitspolitik am EU-Center des „Institute for the International Education of Students“ in Freiburg. Seit seinem Ausscheiden aus der Friedrich-Ebert-Stiftung 2011 betätigt er sich auch als Berater für Szenarioplanung, einem Instrument der Zukunftsanalyse, das Entscheidungsträger auf langfristige, schwer vorhersehbare Entwicklungen vorbereiten soll. Neben Projekten in Bosnien, Senegal und Indonesien waren die Zukunft des Weltwirtschaftssystems, der Eurozone und der deutsch-russischen Beziehungen Gegenstand solcher Analysen.



Aufgrund der begrenzten Platzzahl bittet die Katholische Akademie um frühzeitige Anmeldung. Weitere Informationen finden Sie hier:

 

 


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