Masterstudiengang
Interkulturelle Studien. Deutschland und Frankreich

Seit dem Wintersemester 2003/04 bietet das Frankreich-Zentrum den Masterstudiengang „Interkulturelle Studien. Deutschland und Frankreich“ mit dem Doppelabschluss als deutscher „Master of Arts (M.A.)“ im Fach „Interkulturelle Studien. Deutschland und Frankreich“ und als französischer Master der jeweils gewählten Spezialisierung an der französischen Partnerinstitution an. Der nicht-konsekutive, forschungsorientierte Masterstudiengang wird zusammen mit der École Normale Supérieure de Lyon und der Université Lumière - Lyon 2 durchgeführt. Während des zweijährigen Studienprogramms sind die Studierenden in eine deutsch-französische Gruppe junger NachwuchswissenschaftlerInnen integriert. Sie profitieren von bestehenden Kooperationen und Forschungsaktivitäten zwischen der ENS de Lyon, der Universität Lumière - Lyon 2 und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Dieser Masterstudiengang wird von der Deutsch-Französischen Hochschule, Saarbrücken gefördert.
An wen richtet sich der Studiengang?
Der Masterstudiengang richtet sich an deutschsprachige Absolventen von Hochschulen, Fachhochschulen und Dualen Hochschulen aller Disziplinen. Er ist insbesondere für Bewerber interessant, die eine berufliche Tätigkeit im deutsch-französischen und/oder internationalen Kontext anstreben und/oder eine Promotion in „co-tutelle“ erstellen oder sich im deutsch-französischen Forschungskontext engagieren wollen.
Welche beruflichen Perspektiven bieten sich den Absolventen?
Die zu erwerbenden Kenntnisse bereiten die Studierenden primär auf eine akademische Laufbahn im Bereich sozial- oder geisteswissenschaftlicher, frankreichbezogener Forschung vor. Ebenso kann das Masterstudium andere Berufsfelder, etwa eine Tätigkeit bei Kulturinstitutionen und Medien, Verbänden und internationale Organisationen, erschließen.
Welche Kenntnisse vermittelt der Aufbaustudiengang?
Der Studiengang vermittelt vertiefte Kenntnisse über die Kultur, die Sprache, die Geschichte und die politischen Strukturen Deutschlands und Frankreichs. Der Unterricht wird ausschließlich von Fachvertretern vermittelt, die auf deutsch-französische Fragen spezialisiert sind: Juristen, Philosophen, Historiker, Politologen, Philologen, Soziologen, Kunsthistoriker und Kulturgeographen. Dabei ist die Lehre am Frankreich-Zentrum geprägt von einer intensiven Zusammenarbeit mit französischen Gastprofessoren, die regelmäßig in Freiburg unterrichten. Zum Unterricht gehört auch die Förderung der allgemeinen Kommunikationsfähigkeit im Französischen sowie die Vermittlung von fachsprachlichen Kenntnissen und Forschungspraxis in Frankreich.
Wie ist das Studium aufgebaut?
Das Masterstudium beginnt jeweils zum Wintersemester. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen studieren zunächst zwei Semester (zwei mal sechzehn Wochen) an der Universität Freiburg. Anschließend folgen zwei Semester Studium an der École Normale Supérieure de Lyon und/oder der Université Lumière – Lyon 2. Das Studienprogramm wird in Absprache mit den verantwortlichen Professoren an den Partnereinrichtungen in Lyon entsprechend dem Profil der Studierenden individuell zusammengestellt und führt zu einem Doppelabschluss, der von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und einer der genannten französischen Partnereinrichtungen gemeinsam verliehen wird.
Folgende Studienschwerpunkte können an der jeweiligen französischen Partnereinrichtung gesetzt werden:
- Histoire moderne et contemporaine
- Histoire de la pensée politique
- Sociologie politique
- Études germaniques
- Information et communication
Dabei sind folgende Masterspezialisierungen möglich:
An der Université Lumière-Lyon 2:
- Mention Information et communication, spécialité recherche Information et communication
- Mention Langues et cultures étrangères, spécialité recherche Études germaniques
- Mention Histoire, histoire de l’Art et archéologie, spécialité recherche Histoire moderne et contemporaine
- Mention Science politique, spécialité recherche Sociologie politique
An der Ecole Normale Supérieure de Lyon :
- Mention Langues, spécialité recherche Études germaniques
- Mention Sciences Sociales, spécialité recherche Histoire moderne et contemporaine
- Mention Sciences sociales, spécialité recherche Histoire de la pensée politique
Welche finanzielle Unterstützung erhalten die Studierenden?
Die DFH zahlt für den Studienaufenthalt in Frankreich eine Mobilitätsbeihilfe von derzeit 2700 EUR.